Vom Texter zur Textagentur und anderen Projekten

Nicht immer ist man als Texter mit Volleifer bei der Arbeit. Das liegt sicher nicht daran, weil man einfach zu faul ist, wobei es solche Tage auch zwischendurch gibt, wo es richtig Spaß macht einen „blauen Tag“ zu feiern. Aber davon rede ich gar nicht. Viel mehr rede ich davon, dass Texter durch ihre Arbeit für Ihre Auftraggeber oft ganz unbewusst dazu angeregt werden, vor sich hinzuträumen. Ich weiß das ganz genau, denn schon seit längerer Zeit habe ich darüber nachgedacht, mir ein zweites Standbein aufzubauen.

Ich selbst möchte mich stetig weiterentwickeln. So begann ich 2008 als Texter und merkte recht schnell, das reicht mir nicht. Viele Aufträge waren für mich alleine oft in der vorgegebenen Zeit nicht zu bewältigen, was dazu führte, dass sich der Auftraggeber anderweitig orientierte. So entstand eine kleine Textagentur. Anfangs war es gar nicht so einfach, Texter zu finden, mit welchen die Zusammenarbeit klappte. Selbst hat man gewisse Vorstellungen und Abläufe. Auch einen gewissen Schreibstil erwartet man von einem Texter, wenn er einem bei Aufträgen helfen soll. Wie oft musste ich Nachtschichten schieben, weil ein Texter wieder einmal seinen Auftrag nicht rechtzeitig oder gar nicht geliefert hatte.

 

Texter finden

Ja wenn das so leicht wäre, dann hätte ich mir dabei vieles ersparen können. Nun, Texter an sich gibt es viele, man muss diese nur anschreiben. Gesagt, getan….. und mit wie vielen ich Kontakt hatte. Häufig trennte sich beim Erstkontakt die Spreu vom Weizen. Viele lieferten nicht einmal den ersten Probeauftrag oder hielten sich an eine Deadline, ein weiterer Punkt, warum sich viele Wege gleich wieder trennten. Manche Kanditaten lieferten zwar, kamen aber dennoch nicht über den Probeauftrag hinaus. Gründe hierfür sind sehr schnell genannt.

  • Briefings wurden nicht beachtet
  • Texte wurden mit vielen Schreibfehlern zugesendet, auch nachdem diese überarbeitet wurden.
  • Die Textqualität war nicht ausreichend

Manche reagierten bereits zu Anfang sehr pampig, wenn man eine Nachbesserung verlangte. Wieder trennten sich die Wege. Es dauerte lange bis ich ein Texterteam beisammen hatte, mit dem ich gerne und produktiv bis heute zusammenarbeite. Heute kann ich sagen, auf mein kleines Team, kann ich mich verlassen.

  • Deadlines einhalten
  • Unique Content
  • gut recherchierte Texte
  • schnelle Umsetzung

Das sind die vier wichtigsten Punkte. Aber wir waren ja beim Träumen. Wenn alles reibungslos läuft im Arbeitsalltag, hat man zwischendurch die Zeit auch anderen Gedanken etwas Raum zu lassen. In diesen Zeiten reifen neue Projekte heran. Oft ist es auch der Austausch mit den Kollegen, der einem „Flausen“ in den Kopf setzt. Das kann ein Blog sein, ein Gemeinschaftsprojekt wie dieses hier, oder eben ein Onlineshop. Den Content für diese Projekte versucht man nebenbei, neben dem Tagesgeschäft zu bewältigen, was nicht immer so gut funktioniert, denn meist kommt es anders, als man denkt. Gut, dass es dann Gastartikel gibt, welche dafür sorgen, dass auf den Blogs hochwertiger Content zur Verfügung gestellt werden kann. Ein Hoch auf das Netzwerk.

Von meinen Kollegen weiß ich, dass ich nicht die Einzige bin, welche sich auch in anderen Gebieten tummelt. Nur Texter ist selten jemand. Ob das gut oder schlecht ist? Ich würde sagen, es hat auf jeden Fall Vorteile, denn auch unsere AGs können von unserem Blick über den Schreibtischrand profitieren.

Letzteres Projekt, was mich derzeit beschäftigt, ist das zweite Standbein. Ein Onlineshop. Hier betrete ich Neuland und werde wieder auf eine ganz andere Art und Weise herausgefordert. Diese Herausforderung nehme ich gerne an, denn ich glaube auch für meinen Texterjob kann ich daraus Vorteile nutzen.

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