Mein Weg zur Arbeit als Texterin: Ein kleiner Blick hinter die Entstehung und die Kulissen von gekonnt!gesagt

Wie „man“ Texter wird, kann ich Ihnen auch nicht sagen – ich persönlich habe mich nicht für den direkten Weg entschieden, sondern wie so viele andere auch über viele Umwege zum Texten gefunden. Nicht immer braucht man ein Journalismus- oder Germantistik-Studium, um anschließend zu wissen, dass man schreiben kann.

Aller Anfang ist schwör…

…dachten sich wohl auch schon meine Lehrer in der Realschule. In Rechtschreibung und Grammatik war ich schon immer gut und auch mein Sprachgefühl war nicht schlecht. Da ich es aber so gar nicht mit der Analyse der Texte anderer Leute, Bildanalysen oder Erörterungen darüber, ob der Zug ein probates Mittel für den Weg zur Arbeit darstellt (diesen Aufsatz habe ich wirklich geschrieben!) hatte, habe ich es im Fach Deutsch nie über die Note 4 hinausgeschafft. Würde ich meinem Deutschlehrer erzählen, dass ich heute vom Schreiben lebe, würde er es mir wohl kaum glauben. Wer hätte das gedacht: Kaum legt man mir ein einigermaßen interessantes Thema vor, schon fließen die Wörter fast von alleine aufs Papier auf den Bildschirm.

Die Zeit vor dem Schreiben

Die Zeit vor dem Schreiben war wohl eine überlange Orientierungsphase. Eine Ausbildung zur Informatikkauffrau und ein anschließender, kurzer Ausritt in die Versicherungsbranche brachten mir meine Berufung nicht gerade ein (wenn auch immerhin nützliches Wissen für meine Tätigkeit als Texterin). Anschließend schaffte ich den Sprung ins Personalwesen und arbeitete einige Jahre lang als Personalreferentin. Mit Leidenschaft, wie ich sagen muss, diesen Beruf liebe ich noch immer sehr.

Die Wende kam, als ich mich 2008 auf der Suche nach einem Nebenjob bei einem kleinen Verlag als Lektorin bewarb. Bedarf an Lektoren hatte er gerade nicht – aber einen Autoren für Lernmaterial für die Erwachsenenbildung suchten sie händeringend. Also übernahm ich dort ein komplettes eigenes Projekt. Wenig später nahm das Schicksal seinen Lauf: Ich stieß auf Textbroker und – nachdem mich das Vergütungsmodell dort nicht gerade begeisterte – schnell auf verschiedene Jobbörsen, in denen ich mir meine ersten Kunden suchte.

Die Agentur ContentTexte

Lange war ich unter dem Namen „ContentTexte“ bekannt. Ich baute mir einen großen Kundenstamm auf und beschäftigte zeitweise bis zu 15 freie Texter. Mit ihnen wickelte ich pro Monat insgesamt Aufträge mit einem Volumen von etwa 250.000 bis 300.000 Wörtern ab, obwohl ich hauptberuflich noch immer als Personalreferentin arbeitete. 2010 hatte ich davon die Nase gestrichen voll. Sehr viel Stress, unzuverlässige Mitarbeiter und zu wenig, das dabei „herum kam“, führten dazu, dass ich mein gesamtes Konzept überdachte. Mit einem Radikalschnitt trennte ich mich von einem Großteil „meiner“ Texter und gab einigen auch gleich die Kunden mit, die sie zuvor betreut hatten.

Ich konzentrierte mich wieder auf das Wesentliche und schrieb wieder mehr selbst, wozu ich zeitweise dank der vielen Verwaltungsarbeit gar nicht mehr gekommen war. Und schon bald fühlte ich mich mit meiner Arbeit wieder richtig glücklich. 2010 war auch zugleich ein Jahr der Veränderung, da sich im Dezember meine heute schon dreijährige Tochter auf den Weg machte. Dies war auch der Zeitpunkt, an dem ich meine Arbeit im Personalwesen natürlich komplett einstellte und mich mehr meinen Kindern und auch der Texterei widmen konnte. Anfang 2012 folgte meine zweite Tochter. Dem Texten blieb ich aber immer treu.

Eine neue Ära: gekonnt!gesagt

Schon lange fühlte ich mich mit meinem Firmennamen nicht mehr wohl – weder mit dem Namen selbst, noch mit dem, wofür er stand, denn noch immer bringen viele den Namen mit der Agentur in Verbindung. Im Juli 2013 gab es für mich deshalb einen kompletten Neubeginn – mit dem neuen Namen gekonnt!gesagt und einer neuen Website, die mehr zu meinem heutigen Ich passt. Mein Name steht für hochwertige Fachtexte in unterschiedlichen Themenbereichen, die stets mit einen großen Mehrwert für den Leser aufwarten können.

Ein Einblick: Wie mein „Leben“ als Texterin aussieht.

Noch immer hole ich von Zeit zu Zeit Kollegen mit ins Boot, wenn größere Aufträge anstehen, die ich alleine nicht schaffen kann. Doch lese ich persönlich jeden einzelnen Text Kontrolle und überarbeite diese gegebenenfalls, um die hohe Qualität stets gewährleisten zu können, die man von mir gewöhnt ist. Mindestens 90 Prozent der Texte, die mein Mailpostfach täglich verlassen, stammen aber komplett aus meiner Feder. Zudem beschäftige ich eine Assistentin, die mir zuarbeitet und sicherstellt, dass ich mich voll auf meine Aufgabe konzentrieren kann, statt mich mit Verwaltungsarbeiten zu belasten.

Dabei genieße ich den Vorzug, von Zuhause aus arbeiten zu können. Meine zwei Mädchen gehen in den Kindergarten bzw. in die Krippe, sodass ich am Vormittag in Ruhe arbeiten kann. Den restlichen Tag sind sie immer fleißig mit dabei und ich arbeite und spiele im Wechsel. Sehr oft sind meine Tage gefühlt unendlich stressig und ich kann mich kaum erinnern, was ich heute morgen gefrühstückt habe (und nur allzu oft vergesse ich sogar, es zu tun), aber ich liebe meine Arbeit und dieses besondere Gefühl, für meine Familie da sein zu können, ohne dafür meinen Wunsch nach einer eigenen Arbeit und Selbstverwirklichung aufgeben zu müssen.

The following two tabs change content below.
Ich bin Ihre Expertin für das Thema Selbstständigkeit und verfasse seit Jahren für meine Kunden hochwertige Texte mit der Extraportion Mehrwert. Zuverlässigkeit, Qualität und "Mitdenken" sind meine Stärken.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.